Venenschwäche und Krampfaderleiden
Moderne Behandlungsverfahren für schöne und gesunde Beine
Krampfadern (Varikose) sind erweiterte, geschlängelte Venen meist an den Beinen, die durch eine Schwäche der Venenklappen entstehen. Behandelt werden sie minimal-invasiv mit Lasertherapie, Verödung oder klassisch operativ — alle Verfahren werden von den Krankenkassen übernommen.
Auf einen Blick
- Ursache: Schwäche der Venenklappen
- Risikofaktoren: Veranlagung, langes Stehen, Übergewicht
- Diagnose: Schmerzlose Ultraschalluntersuchung (Duplexsonografie)
- Therapie: Laser, Radiofrequenzablation, Schaum-Verödung oder operative Entfernung
- Kosten: Wird von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen
Medizinisch geprüft von Dr. med. Tim Mieder · Facharzt für Gefäßchirurgie · Stand: 2026-03 Was sind Krampfadern?
Eine genetische Veranlagung zu einem Krampfaderleiden liegt bei vielen Menschen vor. Ursächlich für das Auftreten von Beschwerden ist das Ausmaß in dem die Venenklappenfunktion geschädigt sind. Mit modernen farbcodiertem Ultraschall kann das Stadium die betroffene Venen und das Stadium des Leidens präzise befundet werden. Abhängig von den Beschwerden und des duplexsonografischen Untersuchungsergebnis kann eine Prognose und eine Behandlung empfohlen werden.
Minimalinvasive Therapie
Die Behandlung mit Radiowelle oder Laser erfolgt über einen schmalen Katheter in der Vene der über eine Punktion am Bein eingeführt wird. Hier sind also keine Schnitte notwendig. Der Hauptvorteil liegt in einer Minderung von Blutergüssen, einer kurzen Heilung und dem sehr guten kosmetischen Ergebnis. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten.
Varizenstripping
Das Stripping der oberflächlichen kranken Stammvenen ist das klassische Operationsverfahren. Hierbei wird die erkrankte Stammvenen über zwei kleine Hautschnitte mit einer sogenannten Strippingsonde entfernt. Der Eingriff erfolgt üblicherweise in Allgemeinanästhesie bei fortgeschrittenem Krampfaderleiden. Alle Krankenkassen bezahlen diesen Eingriff uneingeschränkt. Durch konsequente Kompression nach dem Eingriff wird die Blutergussbildung so gering wie möglich gehalten.
Kostenübernahme durch die Krankenkasse
Wir behandeln Patienten aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Die Kostenübernahme hängt von der jeweiligen Behandlung und Ihrer Versicherung ab. Wir beraten Sie gerne im persönlichen Gespräch. Mehr Infos für Patienten
Häufige Fragen
Fragen zu Venenschwäche und Krampfaderleiden
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