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Gefäßchirurgie Potsdam — Dr. med. Tim Mieder
15. März 2026 · Patienteninfo

Wann sollte ich zum Gefäßchirurgen?

Viele Patientinnen und Patienten wissen nicht, wann ein Besuch beim Gefäßchirurgen sinnvoll ist. Wir erklären, bei welchen Symptomen und Risikofaktoren Sie sich vorstellen sollten - und warum Früherkennung so wichtig ist.

Erkrankungen der Venen und arterielle Durchblutungsstörungen gehören zu den häufigeren Krankheitsbildern in Deutschland. Weil Beschwerden aber schwierig zu deuten sind oder fehlen besteht eine Unsicherheit wann man zu einer spezifischen Gefäßuntersuchung gehen soll. Eine erste Einschätzung kann beim Hausarzt erfolgen. Bei Verdacht auf dem Vorliegen einer Gefäßerkrankung sollte eine spezifische Diagnostik mittels modernen Duplexsonografie bei einem Gefäßspezialisten erfolgen. Durch ein frühzeitiges Erkennen eines Gefäßproblems kann viel Leid erspart werden.

Was macht ein Gefäßchirurg?

Ein Facharzt für Gefäßchirurgie ist auf Krankheiten der Arterien (Schlagadern) und Venen spezialisiert. Das Spektrum reicht von der Diagnostik mittels Ultraschall über minimal-invasive Eingriffe bis hin zu offenen Operationen. Anders als oft vermutet, operiert ein Gefäßchirurg nicht nur - die konservative Therapie und Beratung sind ebenso Teil unserer täglichen Arbeit.

Typische Warnsignale an den Beinen

Es gibt einige Symptome, die Sie ernst nehmen sollten. Schwere, müde Beine am Abend, sichtbare Krampfadern oder Besenreiser, geschwollene Knöchel und nächtliche Wadenkrämpfe können auf eine Venenerkrankung hindeuten. Auch Hautveränderungen wie Verfärbungen am Unterschenkel oder schlecht heilende Wunden sind ein Grund, einen Gefäßspezialisten aufzusuchen.

Auf der arteriellen Seite sind Schmerzen beim Gehen, die in Ruhepausen nachlassen - die sogenannte Schaufensterkrankheit - , ein klassisches Warnzeichen. Kalte Füße, blasse Zehen oder plötzlich auftretende starke Beinschmerzen können auf eine Durchblutungsstörung hinweisen und erfordern eine rasche Abklärung.

Risikofaktoren, die einen Check-up sinnvoll machen

Auch ohne akute Beschwerden kann eine gefäßchirurgische Untersuchung sinnvoll sein, wenn bestimmte Risikofaktoren vorliegen. Dazu gehören Rauchen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und eine familiäre Vorbelastung für Gefäßerkrankungen. Ab dem 55. Lebensjahr empfiehlt sich zudem ein Ultraschall-Screening der Bauchschlagader (Bauchaorta), insbesondere bei Männern, um ein Aneurysma - eine Erweiterung der Hauptschlagader - rechtzeitig zu erkennen.

Der Weg in unsere Praxis

Für einen Termin in unserer Praxis benötigen Sie in der Regel eine Überweisung Ihres Hausarztes. Sie können aber auch direkt über Doctolib einen Termin buchen. Bei der Erstvorstellung führen wir eine ausführliche Anamnese durch und ergänzen sie durch eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung. Damit können wir den Zustand Ihrer Gefäße sehr genau beurteilen und Ihnen eine klare Empfehlung geben.

Früherkennung rettet Leben

Viele Gefäßerkrankungen entwickeln sich schleichend. Ein Bauchaortenaneurysma verursacht oft keinerlei Beschwerden, bis es zu einer lebensbedrohlichen Ruptur kommt. Ebenso kann eine Verengung der Halsschlagader unbemerkt das Schlaganfallrisiko erhöhen. Je früher wir solche Veränderungen entdecken, desto schonender und erfolgreicher ist die Behandlung. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Beschwerden gefäßbedingt sind, vereinbaren Sie gerne einen Termin - wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Abklärung.

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Vereinbaren Sie einen Termin, wir beraten Sie gerne persönlich.

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