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Ziel und Anspruch

Nach 20jähriger klinischer Tätigkeit und wissenschaftlicher Arbeit wollte ich noch einmal einen für mich neuen Weg beschreiten. In den USA lernte ich ein anderes System kennen. Gefäßchirurgisch tätige Ärzte, hatten am Krankenhaus ihr Office oder ihre Ambulanz, operierten im Krankenhaus und bildeten dort jüngere Kollegen aus. Ich hatte das Glück, unter anderem bei David Rosenthal in Atlanta, Christofer Zarins in Stanford, dort lernte ich auch Thomas Forgathy kennen, und Ted Dietrich am Arizona Heart Institute in Phönix als Reisestipendiat der Ernst Jaeger Gesellschaft im Jahr 2000 in den USA zu hospitieren.

Ich wollte versuchen, in enger Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern, dieses Konzept ähnlich in Potsdam zu verwirklichen. Rückblickend kann ich beurteilen, das dieses Konzept tragbar und für die Patienten gut ist. Sie können in unserer Praxis untersucht werden, Behandlungsvorschläge unterbreitet bekommen, therapiert und nachversorgt werden. Sollte in einer anderen Einrichtung oder in einem anderen Ort die Behandlung erfolgen, bestehen genügend Kontakte, dies zu organisieren und zu realisieren.

Was nicht abzusehen war, war die Entwicklung der ambulanten Eingriffe in der Praxis. Fast ausschließlich hat sich hier das Spektrum auf Krampfaderoperation und die Implantation von Portkathetersystemen, überwiegend für onkologische Patienten zur Durchführung der Chemotherapie, konzentriert. Die Krampfaderoperationen erfolgen in Narkose. Es kommen alle technischen Verfahren zur Anwendung: das klassische Stripping und die minimal invasiven und schonenden Thermoverfahren mit Laser oder Bipolarer Radiofrequenz-induzierter Thermotherapie (RFITT) oder auch das Venefit Verfahren (Closure Fast von der Firma Covidien). Alle Verfahren werden stadiengerecht nach Ultraschalluntersuchung am Operationstag durchgeführt.

Wir hoffen, dass die bisher positive Entwicklung weiter anhält.